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Trumps unverhüllte imperialistische Aggression in Venezuela ist ein schwerer Schlag nicht nur für die Massen Lateinamerikas und des Globalen Südens, sondern auch für die Volksrepublik China. Die US-Piraten beschlagnahmen Ölvorräte, die hauptsächlich für China bestimmt sind, und fordern die Ausweisung chinesischer, russischer, kubanischer und iranischer Berater aus Venezuela. Und wie reagiert die Kommunistische Partei Chinas (KPCh)? Nichts als Reden über „Völkerrecht“ und Versprechen, ihre wirtschaftlichen Beziehungen aufrechtzuerhalten, genauso wie sie schon nichts unternommen haben, um den Völkermord in Gaza zu stoppen.

Je mehr sich die KPCh wie ein Papiertiger verhält, desto mehr fühlen sich die USA zu neuen Raubzügen ermutigt, um ihre bröckelnde Hegemonie aufrechtzuerhalten. Der Sturz Maduros ist ein Sprungbrett für ihre Pläne, die Kubanische Revolution zu Fall zu bringen und den Iran und andere widerspenstige Regime zur Unterwerfung zu zwingen. All dies dient dazu, den Boden für eine direkte Konfrontation mit der Volksrepublik zu bereiten.

Die leeren Worte der BRICS+ zur Zurechtweisung Trumps zeigen einmal mehr ihre Unterwürfigkeit gegenüber den USA. Was stattdessen benötigt wird, ist eine vereinte antiimperialistische Front, die sich auf die Arbeiter und unterdrückten Völker der Welt stützt. Das chinesische Volk hat seine Befreiung nicht durch Resolutionen der Vereinten Nationen oder „Win-Win“-Verhandlungen erreicht, sondern durch einen erbitterten Kampf gegen den Imperialismus. China hat jetzt die Macht, einen solchen Kampf anzuführen. Aber seine Führer widersetzen sich diesem Kurs, weil sie alle bankrotten Institutionen der sterbenden liberalen Weltordnung unterstützen. Es ist höchste Zeit, den Kurs zu ändern!

  • China hat seine wirtschaftliche Macht genutzt, um sich gegen Trumps Zölle zu wehren. Wenn es heute die Lieferung von Seltenen Erden in die USA stoppt, könnte es Trump zwingen, Maduro freizulassen, und ihn dazu bringen, vor seinem nächsten Amoklauf zweimal nachzudenken.
  • China sitzt auf Billionen an Devisenreserven. Es sollte einen Großteil davon nach Kuba schicken, zusammen mit Ingenieuren, die beim Wiederaufbau der Infrastruktur helfen.
  • China hat eine massive Militärmacht aufgebaut, um das Festland gegen japanische und US-amerikanische Aggressionen zu verteidigen. Gut! Jetzt sollte es diese Macht nutzen, um sich gegen die Imperialisten in der Karibik und am Persischen Golf zu wehren! Das wäre kein „imperialistischer“ Schachzug, sondern eine Möglichkeit, die Welt vor den wahren Imperialisten zu schützen.

In China gibt es viel dummes Gerede, dass die Demütigung Maduros zeigt, wie die VBA in Taiwan einmarschieren und Präsident Lai Ching-te festnehmen könnte. Diese großspurigen Äußerungen sind nur ein Versuch, nach Chinas völliger Kapitulation das Gesicht zu wahren. Tatsächlich wird der schnelle Sieg der USA in Venezuela die Einkreisung Chinas durch die USA verstärken, nicht zuletzt in Bezug auf Taiwan.

Der beste Weg, die Volksrepublik zu verteidigen, besteht darin, dass China einen antiimperialistischen Kampf anführt, der die Herzen und Köpfe von Milliarden Menschen im Globalen Süden gewinnen und die Arbeiter in den USA und Japan dazu ermutigen könnte, sich gegen die Imperialisten in ihren eigenen Ländern zu wehren. Der Schlüssel zu dieser Strategie ist das chinesische Proletariat. Mit seiner zentralen Rolle in der globalen Produktion könnte die Mobilisierung dieser Kraft die Profite der Imperialisten ersticken und die gesamte reaktionäre Dynamik, die sie der Welt aufzwingen, umdrehen. KPCh: Schluss mit dem Kotau! Bekämpft den Imperialismus!