https://iclfi.org/pubs/spk/2026-sascha-chiara
Wir Spartakisten unterstützen die Kandidatur von Sascha Staničić und Chiara Stenger für den Parteivorstand der Linken. Sascha und Chiara sind Marxisten, Aktivisten der Sozialistischen Organisation Solidarität (Sol) und wollen den Kapitalismus abschaffen. Ihre Kandidaturen stehen für eine Reihe von Forderungen, die für jeden Sozialisten leicht zu unterstützen sind. So stehen beide angesichts der Berliner Wahlen zum Abgeordnetenhaus im Herbst 2026 gegen eine Regierungsbeteiligung mit prokapitalistischen Parteien und sind konsequent auf Seiten der Palästinabewegung. Sascha und Chiara stehen auch für eine sozialistische und kämpferische Politik in den Gewerkschaften. Das ist gut und sehr vielversprechend, und Sozialisten aller Couleur sollten dafür streiten.
Die Zersplitterung der Linken und ihre Anpassung an den verhassten Status quo hat ihren Einfluss in der Arbeiterklasse stark geschwächt. Wir müssen jede Gelegenheit nutzen, um das Blatt zu wenden – nicht zuletzt indem wir zusammen auf gemeinsame Ziele hinarbeiten und gleichzeitig über die beste Strategie zu deren Erreichung diskutieren. Den Marxismus in die Partei Die Linke zu bringen kann nur bedeuten, den Kampf gegen den jetzigen Kurs des Parteivorstands aufzunehmen, der immer wieder als Anhängsel des zionistischen und NATO-Kurses der Regierung agiert. Die Kampagne für die Wahl von Sascha und Chiara schafft die Möglichkeit, diesen Kampf vereint voranzubringen.
Dies sollte Teil sein, eine breitere Vernetzung und gemeinsame Kampagne zu führen von allen Kandidaten des linken Parteiflügels für den Parteivorstand. Wir Spartakisten teilen das Ziel vieler Mitglieder, eine wirkliche sozialistische Alternative aufzubauen, deshalb kämpfen wir innerhalb der Partei Die Linke für einen antiimperialistischen Pol. Wir rufen alle linken Strömungen und Tendenzen in der Partei Die Linke auf, die Kandidatur von Sascha und Chiara zu unterstützen.
Für eine antiimperialistische, palästinasolidarische Parteiführung von Die Linke!
Die LAG ruft die Delegierten des Bundesparteitags von Die Linke auf, nur Kandidat*innen für den Parteivorstand und die Parteiführung zu wählen, die sich klar antizionistisch und palästina- solidarisch positionieren. Dazu genügen nicht allgemeine Erklärungen, sondern sie müssen auch konkret gegen Koalitionen mit pro-NATO- und pro-Israel-Parteien wie den Grünen und der SPD ganz zu schweigen von der CDU kämpfen. Das schließt die Ablehnung von Tolerierungen wie die einer möglichen CDU-Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt ein.
Antrag der LAG Palästinasolidarität Hamburg, angenommen am 16. Juni
Sascha Staničić kandidiert für den Parteivorstand auf den folgenden Punkten:
- Schwerpunkt auf die Unterstützung von Protesten und Streiks legen.
- Den Kapitalismus als Ursache für Missstände benennen – eine sozialistische Veränderung der Gesellschaft als Notwendigkeit erklären.
- Einheit statt Spaltung! Kampf gegen ALLE Kürzungen, für den Erhalt ALLER Arbeitsplätze und gegen jede Form von Diskriminierung.
- Für eine sozialistische und kämpferische Politik in den Gewerkschaften!
- Nazis und AfD den Boden entziehen! Die sozialen Ursachen von Spaltungen und Diskriminierungen bekämpfen.
- Für unabhängige sozialistische Klassenpolitik! Nein zu Regierungsbeteiligungen mit allen prokapitalistischen Parteien.
- Konsequent an der Seite der palästinasolidarischen Bewegung. Keine Ausschlüsse oder Parteiordnungsverfahren!
- Kapitalismus bedeutet Krieg, Sozialismus bedeutet Frieden! Keine Aufweichung der friedenspolitischen Grundsätze.
- Rettung des Klimas nur durch Abschaffung des Kapitalismus!
Zur Person: 55 Jahre, Redakteur der „Solidarität“
Mitgliedschaften: AKL, Sozialistische Organisation Solidarität (Sol), ver.di, BAG B&G, BAG Palästinasolidarität
https://solidaritaet.info/2026/06/mehr-marxismus-wuerde-dem-parteivorstand-guttun/

